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Haus- und Grundstücksentwässerung

Zuständigkeiten im Abwassernetz in Osnabrück
Zuständigkeiten im Abwassernetz in Osnabrück

Zahlen & Fakten zur Entwässerung in Osnabrück

In Osnabrück sind 85.000 Haushalte (annähernd 165.000 Personen) und zahlreiche gewerbliche Betriebe mit der öffentlichung Kanalisation verbunden.

Auf jedem Grundstück fällt Abwasser als Schmutz- oder Niederschlagswasser an. Es fließt über die sogenannte Grundstücks-Entwässerungsanlage und die Grundstücks-Anschlusskanäle ins Abwassernetz der SWO Netz GmbH.

Die Satzung über die Abwasserbeseitigung der Stadt Osnabrück schreibt vor:
Der Grundstückseigentümer ist für den Bau, den Betrieb und die Instandhaltung der Grundstücks-Entwässerungsanlage verantwortlich; die Stadt für die Grundstücks-Anschlusskanäle.

Aufbau des Entwässerungssystems

Die Grundstücks-Entwässerungsanlagen bestehen aus den Grundleitungen, den Revisionsschächten und den technischen Anlagen.

Die Grundleitungen sind unzugänglich im Erdreich oder unter der Grundplatte des Hauses verlegte Leitungen, die das Abwasser dem Grundstücks-Anschlusskanal zuführen.
Der Revisionsschacht ist ein Schachtbauwerk, das der Kontrolle, Unterhaltung und Reinigung von Rohrleitungen dient.
Technische Anlagen können beispielsweise Rückstau-Sicherungen und Vorbehandlungsanlagen sein.
Der Grundstücks-Anschlusskanal reicht von der Grundstücksgrenze bis zum öffentlichen Kanal. Er verbindet die private Grundstücks-Entwässerungsanlage mit dem öffentlichen Kanalnetz. Er ist Bestandteil des öffentlichen Abwassernetzes.

Wichtiger Hinweis zum Entwässerungsantrag

Für den Anschluss eines Hauses an die öffentliche Kanalisation muss bei der SWO Netz - der Netztochter der Stadtwerke Osnabrück - ein Antrag auf Entwässerung gestellt werden .
Hat die Stadt Osnabrück die Genehmigung erteilt, wird (in Absprache mit der Haus- und Grundstücksentwässerung der SWO Netz) der Grundstücks-Anschlusskanal verlegt – und damit der Anschluss an die öffentliche Kanalisation geschaffen.