In Teilen des Osnabrücker Stadtgebiets kann es am Dienstag, 16. Juni, vorübergehend zu Trübungen und Änderungen der Wasserhärte kommen. Der Grund: Die SWO Netz nimmt für mehrere Stunden die Transportleitung aus dem Wasserwerk Wittefeld außer Betrieb.
Zur Erinnerung: Der Großteil des Trinkwassers für Osnabrück stammt aus den Wasserwerken Thiene und Wittefeld im Nordkreis. Das dort gewonnene Trinkwasser wird über große Leitungen nach Osnabrück gepumpt. Im Zuge der Bauarbeiten für den neuen Wasserhochbehälter am Schinkelberg wird die Wittefelder Transportleitung für einen Tag am 16. Juni außer Betrieb genommen. Damit das nordöstliche Stadtgebiet dennoch wie gewohnt mit Trinkwasser versorgt ist, wird das Wasser aus Thiene vorübergehend ins Wittefelder Versorgungsgebiet transportiert.
Weil sich das Thiener Wasser somit mit dem aus Wittefeld mischt, kann sich die Wasserhärte geringfügig verändern – ebenso durch die Zuschaltung von Reservebrunnen im Stadtgebiet. Zudem können sich durch die Umkehr der Fließrichtung in den Leitungen teilweise mineralische Ablagerungen lösen, was zu einer leichten Trübung des Wassers führen kann. Diese Verfärbungen sind aus hygienischer Sicht jedoch völlig unbedenklich. Wichtig: Es sind in diesem Zusammenhang keine Arbeiten von Mitarbeitenden der SWO Netz in den Häusern nötig. Sollten Mitarbeitende der Stadtwerke Osnabrück oder der SWO Netz um Einlass bitten, können sich diese immer ausweisen. Bewohner sollten sich unbedingt den Mitarbeiterausweis zeigen lassen, um Trickbetrügern keine Chance zu geben. Zur Sicherheit kann die Identität der Mitarbeitenden durch einen Anruf bei der Netzleitstelle unter Telefon 0541/2002-2020 überprüft werden.
Hintergrund: SWO Netz GmbH
Die SWO Netz GmbH ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadtwerke Osnabrück und für die Planung, den Bau und den Betrieb der Infrastrukturnetze im Stadtgebiet zuständig. Das umfasst die Sparten Strom, Gas, Wasser, Abwasser, Telekommunikation sowie Straßenbeleuchtung.