Drehstromzaehler Easymeter

Digitale Stromzähler

Fragen & Antworten zu den neuen Stromzählern

Allgemeines

Die moderne Messeinrichtung erfasst Ihren Verbrauch und zeigt ihn an. Sie kann ihn aber nicht übertragen. Denn: Diese neuen Stromzähler haben keine Internetanbindung. Sie werden nach Möglichkeit bereits heute in Neubauten und bei Umbauten eingebaut. Steht ein turnusmäßiger Wechsel des Zählers an, erhalten Kunden seit 2018 die moderne Messeinrichtung. Diesen Zähler erhalten gut 90 Prozent der Osnabrücker Haushalte.

Das intelligente Messsystem hat zusätzlich zum Zähler ein Kommunikationsmodul, damit ist eine Kommunikation zum Energieversorger möglich. Diese Zähler werden seit Mitte 2018 insbesondere bei Großverbrauchern sowie Haushalten mit einer Erzeugungsanlage > 7 KW (z.B. Photovoltaik oder Mini-BHKWs) eingesetzt.

Mit der Verabschiedung des „Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende“ hat der Gesetzgeber den regulatorischen Rahmen für einen flächendeckenden Rollout von modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen in Deutschland gesetzt.

Der Gesetzgeber unterstreicht mit diesem Gesetz nicht nur die Bedeutung intelligenter Zähler für das Gelingen der Energiewende, sondern setzt damit auch eine Festlegung aus dem Dritten Energiepaket der EU-Kommission aus dem Jahr 2009 um. Diese besagt, dass 80 Prozent der Haushalte bis zum Jahr 2020 einen intelligenten Zähler bekommen sollen. In den meisten europäischen Ländern werden bereits heute die neuen Zähler flächendeckend eingesetzt.

Der Gesetzgeber sieht einen stufenweisen Rollout vor. Bis 2032 sollen deutschlandweit etwa 95 Prozent aller analogen Zähler gegen digitale ausgetauscht sein. In Osnabrück hat die SWO Netz GmbH mit dem Austausch der Zähler im Januar 2018 begonnen.

Seitdem werden die ersten analogen Zähler gegen moderne Messeinrichtungen bei Haushalten mit einem Verbrauch < 6.000 kWh gewechselt. Zum Vergleich: Ein 4-Personen-Haushalt verbraucht im Durchschnitt rund 5.000 kWh.

Zähler in Haushalten und Unternehmen mit einem Verbrauch über 10.000 kWh wurden erst später umgebaut. Diese erhalten ein intelligentes Messsystem. Seit 2020 werden nun auch die Zähler mit einem Verbrauch zwischen 6.000 und 10.000 kWh umgestellt.

Einbau

Der Gesetzgeber sieht einen stufenweisen Rollout vor. Bis 2032 sollen deutschlandweit etwa 95 Prozent aller analogen Zähler gegen digitale ausgetauscht sein. In Osnabrück hat die SWO Netz GmbH mit dem Austausch der Zähler im Januar 2018 begonnen.

Seitdem werden die ersten analogen Zähler gegen moderne Messeinrichtungen bei Haushalten mit einem Verbrauch < 6.000 kWh gewechselt. Zum Vergleich: Ein 4-Personen-Haushalt verbraucht im Durchschnitt rund 5.000 kWh.

Zähler in Haushalten und Unternehmen mit einem Verbrauch über 10.000 kWh wurden erst später umgebaut. Diese erhalten ein intelligentes Messsystem. Seit 2020 werden nun auch die Zähler mit einem Verbrauch zwischen 6.000 und 10.000 kWh umgestellt.

Sie werden zwei bis drei Wochen vor dem geplanten Zählerwechsel von der SWO Netz GmbH per Post informiert und erhalten einen Terminvorschlag.

Die SWO Netz GmbH ist in Osnabrück grundzuständiger Messstellenbetreiber im Netzgebiet Osnabrück, soweit nicht ein dritter Messstellenbetreiber diesen nach den §§ 5 oder 6 MsbG durchführt. Als Messstellenbetreiber ist die SWO Netz für Einbau, Betrieb, Wartung und Eichung der Stromzähler verantwortlich. Zur Erfüllung dieser Aufgaben arbeitet die SWO Netz mit der smartOPTIMO zusammen.

Funktionsweise

Hier finden Sie eine Anleitung zu Ihrem Zähler.

Laut Gesetz sollen alle Verbraucher in Deutschland eine moderne Messeinrichtung oder ein intelligentes Messsystem erhalten. Der Einbau ist, also sowohl für die Verbraucher als auch für den grundzuständigen Messstellenbetreiber, nicht freiwillig.

Ja, bei modernen Messeinrichtungen ist das möglich. Am Stromzähler befindet sich ein Display zur Anzeige der Verbrauchsinformationen.

Die Zähler werden nicht über die jeweilige Verbrauchsstelle versorgt, sondern greifen die benötigte Energie noch vor der Messung des Stromanschlusses ab.

Datenschutz

Durch ein Schutzprofil des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gilt für intelligente Messsysteme ein ähnlich hoher Standard wie bei Kreditkarten.

Moderne Messeinrichtungen sind hier im Gegensatz zu intelligenten Messsystemen weniger kritisch, da sie keine Daten nach außen übermitteln. Sobald diese Stromzähler allerdings dazu verwendet werden, Daten zu übertragen, kommt eine Verschlüsselung zum Einsatz. Die Daten werden anonymisiert übertragen, so dass nur Verbrauchsprofile sichtbar werden, aber keine Beziehung zu Personen hergestellt werden können.

Der neue Zähler hat Informationen zum Stromverbrauch des Haushalts bzw. des Unternehmens. Er speichert keine persönlichen Informationen wie bspw. Name, Anschrift o.ä. Nur der Messstellenbetreiber, der Netzbetreiber und der Stromlieferant haben Zugriff auf personenbezogene Daten.

Die zählerbezogenen Daten werden grundsätzlich nach dem Minimal-Prinzip gespeichert – das bedeutet „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“. Auch die Speicherdauer richtet sich dabei nach unseren allgemeinen Vorgaben der Datenspeicherung für Geschäftszwecke (z.B. rückwirkende Abrechnung oder Rechnungskorrektur). Die Daten werden auch nur an die für die Belieferung zuständigen Unternehmen weitergeleitet, wie dem zuständigen Netzbetreiber oder dem Stromlieferanten.

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